This is the latest review of FIREBALL MKII in the well known “Gitarre&Bass” Magazine from Germany:

Gitarre&Bass - 12/2009

„Das musikalische Herz des Boutique-Pedal-herstellers GuitarSlinger wird gebildet aus dem „Dreigestirn" Alex Beyrodt (u.a. Sinner, Primal Fear, Silent Force, Voodoo Circle), Jay Winkler (u.a. Richie Sambora, Pat Metheny und Prince) sowie dem Japanischen Gitarristen und Techniker Hiroshi Omoto. Gefertigt wird in kleiner Stückzahl komplett von Hand ausschließlich mit selektierten Komponenten in Tokio.

Das exquisite Double Dealer-Pedal lag uns bereits in Ausgabe 02/2009 testweise zu Füßen, das Fireball MkII basiert auf dem Ibanez Tube Screamer, stellt aber absolut keinen Clone dar. Die TS9/808-Schaltung dient ausschließlich als Basis.

Um den Feinheiten des GuitarSlinger Fireball MkII auf die Spur zu kommen, habe ich dieses Boutique-Pedal im Wechsel mit einem originalen Ibanez TS-9 sowie einem recht guten, aber sehr preisgünstigen modifizierten Clone gehört: Das Fireball-Pedal verzichtet auf den bekannten Mitten-Nöck des TS und seines Nachbaus, eine leichte Mittenbetonung ist jedoch vorhanden, was dem Durchsetzungsvermögen zu Gute kommt. Röhrenwarm klingt das Fireball MkII-Pedal!

Selbst wenn der Tone-Regler am Linksanschlag steht, wird's nicht dumpf, sondern mild, die silbrigen Höhen kommen weiterhin am Verstärker an. Bei Drive ganz auf Null hört man mit typischen Einspuler-gitarren wie Strato- und Telecaster erste Verzerrungen aus dem Pedal schlüpfen, in erster Linie boostet in dieser Stellung das Fireball bolzgerade und mit ungewohnt viel Substanz einen Röhrenverstärker an. Der Ton ist äußerst harmonisch, und am Längen offener und silbriger als beim TS und seinem Clone.

Die Verzerrungen bei aufgedrehtem Drive-Regler könnten auch von einer guten Röhrenvorstufe kommen, selbst bei voll aufgedrehtem Drive bleiben auch bei vollgriffigen Akkorden alle Einzeltöne klar erkennbar, mit wenig Gain klingelt eine Strat sehr lecker.

Sicher, auch das Fireball MkII ist in erster Linie für Gitarren mit Singlecoils prädestiniert. Dank seiner cremigen und offenen Verzerrungen und der leicht ausgeschlankten Bässen ist es aber für Instrumente mit Humbuckern ebenfalls bestens geeignet.“

Thomas Jeschonnek